GPS-Referenzpunkt im Wissens-Schloss

Moderne Navigationsgeräte sind kaum noch wegzudenken aus einer hochgerüsteten technischen Welt. Sie sind das Maß der Dinge. Heutzutage werden sogar ehrwürdige Mauern, die jahrhundertealt sind, mit GPS in Verbindung gebracht. So auch in der Osterburg zu Weida.
Hier wurde am 18. Mai 2017 durch den Präsidenten des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation, Herrn Uwe Köhler, ein neuer GPS-Referenzpunkt eröffnet.

Mit den Referenzpunkten überall im Land, so auch auf der Osterburg, ist beabsichtigt, das Vermessungswesen (Geodäsie), die Vermessungsbehörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene und die privaten Vermessungsberufe für den wissenschaftlichen Nachwuchs interessant zu machen. Obwohl GPS den Alltag bestimmt, sind die dahinterstehenden Basisverfahren kaum bekannt.

Der praktische Nutzen ist klar: Jeder kann seine GPS-fähigen Geräte selbst testen.
Und auch für das Spiel „Pokémon Go“ oder die moderne Schatzsuche „Geocaching“ ist ein gut funktionierendes GPS-System von Vorteil. Somit gibt es in der Burg also neben den virtuellen Monstern und Schätzen auch einen Eichpunkt fürs Smartphone.

Diese naturwissenschaftlichen Ausstellungen aus den Bereichen Physik, Astronomie und nun Geodäsie sind Schritte auf dem Weg zum Wissens-Schloss, einer Idee die Osterburg zum Lernort für Schüler und Lehrer zu machen.